Zum Internationalen Frauentag 2026 präsentierte der Divan – Das Arabische Kulturhaus in Berlin erneut eine besondere Kunstinitiative, die Künstlerinnen aus unterschiedlichen kulturellen und geografischen Kontexten zusammenbrachte. Im Rahmen eines internationalen Open Calls wurden in diesem Jahr Werke von 25 Künstlerinnen aus aller Welt ausgewählt und präsentiert. Damit hat sich die Beteiligung im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich erweitert und zeigt das wachsende Interesse an diesem Projekt.
Die Ausstellung, die Teil der diesjährigen Initiative #GiveToGain ist, widmet sich der Sichtbarkeit von Frauen in Kunst und Gesellschaft. Die Beiträge spiegelten ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen wider – von Malerei und Grafik über digitale Kunst bis hin zu experimentellen visuellen Ansätzen. Dabei griffen viele Werke Themen wie Identität, Resilienz, Hoffnung, gesellschaftliche Veränderung und die Rolle von Frauen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten auf.
Es beteiligten sich die folgenden Künstlerinnen:
Amal Elhag, Anastasia Bröske, Annette Wilson, Antje Lantelme, Basma Taras, Beate Gabriel-Ammourah, Catori Bela, Corinna Rosteck, Daniela Lucato, Dorothea Linke, Dorotheé Zombronner, Faty, Hildegard Skowasch, Ilke A. Lörke, Mervat Barambo, Miriam Blackman, Nadia El-Obaidi, Najwa Juma, Roula Al Youssef, Sandra Kemmann, Sasha Balakina, Susanne Weber-Lehrfeld, Wawang Trinawangwulan und Zeynep Ervâ.
Auch in diesem Jahr verfolgte die Ausstellung das Ziel, internationale Perspektiven sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Kulturen zu fördern. Künstlerinnen aus Europa, dem Nahen Osten und darüber hinaus brachten ihre individuellen Erfahrungen und künstlerischen Sprachen in die gemeinsame Präsentation ein. Dadurch entstand eine vielschichtige visuelle Erzählung über weibliche Perspektiven, Herausforderungen und Zukunftsvisionen.
Die Werke wurden zum Internationalen Frauentag digital präsentiert und nach und nach auch über die Instagram-Kanäle des Divan vorgestellt. Darüber hinaus werden ausgewählte Arbeiten in den Abendstunden auf die Außenfassade des Divan-Gebäudes projiziert und bleiben dort noch für den Rest der Woche sichtbar. Auf diese Weise wird die Kunst in den öffentlichen Raum getragen und für Besucher*innen und Passant*innen zugänglich gemacht.
Mit dieser Ausstellung setzt der Divan seine Reihe kultureller Initiativen fort, die Kunst als Medium für interkulturellen Dialog, gesellschaftliche Reflexion und internationale Zusammenarbeit nutzen.
Wir danken allen Künstlerinnen herzlich für ihre Teilnahme und freuen uns darauf, diese Plattform auch in Zukunft weiter auszubauen.














































































