Der Divan präsentierte beim Saisonfinale der Global Champions Arabians Tour und beim All Nations Cup in Aachen die Vielfalt arabischer Kultur. Zugleich sorgten herausragende Erfolge katarischer Gestüte für besondere Aufmerksamkeit.
Am 26. und 27. September stand Aachen ganz im Zeichen des arabischen Pferdes. Die Stadt war Austragungsort des Finales der Global Champions Arabians Tour (GCAT) 2026, das zeitgleich mit der 42. Ausgabe des All Nations Cup stattfand. Züchter, Besitzer, Trainer und Liebhaber des Arabischen Pferdes aus zahlreichen Ländern kamen zu diesem internationalen Ereignis zusammen.
Mitten in diesem internationalen Umfeld war auch Der Divan mit einem eigenen Kulturraum vertreten. Bücher und Publikationen, arabische Kalligrafie, Elemente traditioneller Handwerkskunst sowie die Atmosphäre eines arabischen Majlis und der arabischen Gastfreundschaft machten den Stand zu einem Ort der Begegnung.
Die Teilnahme des Der Divan erhielt dabei eine besondere Bedeutung, da das Arabische Pferd selbst tief in der arabischen Kulturgeschichte verwurzelt ist und seit Jahrhunderten mit Reitkunst, Poesie, Literatur, Schönheit und Gastfreundschaft verbunden wird.
Ein herausragender katarischer Erfolg
Auch sportlich stand das Finale in Aachen ganz im Zeichen bedeutender katarischer Erfolge. Im Mittelpunkt stand „Aesar Alwajba“, im Besitz des Al Wajba Stud, der in Aachen zum Horse of the Tour 2026 der Global Champions Arabians Tour gekürt wurde.
Der Titel wird an das Pferd mit der höchsten Gesamtpunktzahl über die gesamte Saison der Tour vergeben. Aesar Alwajba entschied das Rennen um den Saison-Titel erst in der letzten Station der Tour für sich. Mit dem Titel verbunden war ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar. Darüber hinaus wurde Aesar Alwajba als Best Male Horse der Saison ausgezeichnet.
Auch in den Finalwettbewerben konnte sich das Al Wajba Stud zweimal an die Spitze setzen: Aesar Alwajba gewann die Junior Colts Championship, während Expectations Al Wajba die Junior Fillies Championship für sich entschied.
Darüber hinaus gewann Dinar Al Shaqab die Goldmedaille in der Yearling Colts Championship. Damit waren katarische Zuchtstätten auch in weiteren zentralen Wettbewerben des Finales erfolgreich.
Die Ergebnisse unterstreichen die starke Präsenz katarischer Gestüte bei einem der bedeutenden internationalen Ereignisse für Arabische Pferde, ohne dass dabei die kulturelle Dimension der Veranstaltung in den Hintergrund trat.
Aachen: Zwischen jahrzehntelanger Tradition und internationaler Bühne
Der All Nations Cup nimmt in der Welt des Arabischen Pferdes seit Jahrzehnten einen besonderen Stellenwert ein. Seit mehr als vierzig Jahren bringt die Veranstaltung in Aachen Züchter, Besitzer, Trainer und Liebhaber des Arabischen Pferdes aus zahlreichen Ländern zusammen.
2026 traf diese traditionsreiche Veranstaltung auf das Finale der Global Champions Arabians Tour. Damit wurde Aachen zum Schauplatz des Saisonabschlusses einer internationalen Tour, die Stationen in Europa und im Nahen Osten umfasst.
Das diesjährige Ereignis verband somit eine langjährige Tradition des Arabischen Pferdesports in Aachen mit einer modernen internationalen Plattform, die dem Arabischen Pferd weltweit neue Sichtbarkeit verleiht.
Der Divan: Arabische Kultur als Raum der Begegnung
Parallel zu den Wettbewerben in der Arena eröffnete Der Divan einen eigenen Raum für Begegnung und kulturellen Austausch.
Der Stand wurde bewusst so gestaltet, dass er Elemente eines arabischen Majlis in das internationale Umfeld der Veranstaltung brachte. Teppiche, traditionelle Textilien und Möbel bildeten den Rahmen für Bücher und kulturelle Publikationen. Einen besonderen Akzent setzte die arabische Kalligrafie, die den Besucherinnen und Besuchern einen unmittelbaren Zugang zu einer der bedeutendsten Kunstformen der arabischen Schriftkultur eröffnete.
Dabei ging es nicht darum, arabische Kultur lediglich auszustellen. Vielmehr sollte den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit gegeben werden, ihr unmittelbar zu begegnen: Platz zu nehmen, ins Gespräch zu kommen, in einem Buch zu blättern, arabische Kalligrafie kennenzulernen und Elemente traditioneller Handwerkskunst zu entdecken.
Diese Form der Begegnung entspricht dem Selbstverständnis des Der Divan, arabische Kultur auch außerhalb klassischer Kulturinstitutionen sichtbar und erlebbar zu machen und neue Räume für Austausch und Begegnung zu schaffen.
Das Arabische Pferd als kulturelle Brücke
Die Teilnahme des Der Divan erhielt gerade aufgrund des Charakters der Veranstaltung eine besondere Bedeutung.
Das Arabische Pferd ist weit mehr als Gegenstand eines sportlichen Wettbewerbs. Es ist eng mit der Geschichte und Kultur der arabischen Welt verbunden und steht in einer jahrhundertealten Tradition von Reitkunst, Poesie, Literatur, Gastfreundschaft und ästhetischem Empfinden.
Die Präsenz des Der Divan im Umfeld des Wettbewerbs bot daher eine natürliche Gelegenheit, weitere Facetten jener Kultur sichtbar zu machen, aus deren historischem Umfeld diese Tradition hervorgegangen ist.
Während in der Arena Arabische Pferde unter den Augen internationaler Richter um die begehrten Titel konkurrierten, konnten Besucherinnen und Besucher außerhalb des Wettbewerbsbereichs durch Bücher, Kalligrafie, Textilien und den Majlis einen anderen Zugang zur arabischen Kultur gewinnen.
So begegneten sich in Aachen Arabischer Pferdesport und arabische Kultur in einem gemeinsamen internationalen Umfeld – und eröffneten einem deutschen und internationalen Publikum unterschiedliche Zugänge zu einem gemeinsamen kulturellen Erbe.
Katarische Präsenz und kultureller Austausch in Deutschland
Die Erfolge des Al Wajba Stud verliehen der Veranstaltung zugleich eine besondere katarische Dimension. Mit dem Sieg von Aesar Alwajba als Horse of the Tour 2026 sowie den beiden Goldmedaillen des Al Wajba Stud war Katar in den entscheidenden Wettbewerben des Finales prominent vertreten.
Die Teilnahme des Der Divan fügte dieser Präsenz eine kulturelle Dimension hinzu. Durch Bücher, Kalligrafie, Handwerk und die Atmosphäre des arabischen Majlis wurden Elemente arabischer Kultur in einen internationalen deutschen Kontext gebracht und einem breiten Publikum unmittelbar zugänglich gemacht.
Beide Ebenen – das Arabische Pferd als Teil des kulturellen Erbes und Kultur als Medium der Begegnung – ergänzten sich dabei auf natürliche Weise.
Dies entspricht auch der Rolle, die Der Divan in Berlin einnimmt: einen Raum für den Dialog zwischen arabischer Kultur und der deutschen sowie internationalen Öffentlichkeit zu schaffen und die Vielfalt und den Reichtum der arabischen Welt jenseits vereinfachender oder stereotypischer Bilder erfahrbar zu machen.
Von Berlin nach Aachen
Die Teilnahme des Der Divan in Aachen steht zugleich für den Anspruch, arabische Kultur an neuen Orten und gegenüber unterschiedlichen Publika sichtbar und zugänglich zu machen.
Kulturelle Begegnung findet nicht ausschließlich in Museen, Literaturhäusern oder Konzertsälen statt. Sie kann ebenso bei einem internationalen Sportereignis, einem Festival oder einer Messe entstehen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen und offen für neue Perspektiven sind.
Aachen bot hierfür einen besonderen Rahmen: eine internationale Veranstaltung rund um das Arabische Pferd, eine starke katarische Präsenz im Wettbewerb und ein deutsches wie internationales Publikum mit Interesse an Pferdesport, Tradition und Kultur.
Die Teilnahme des Der Divan wurde damit zu einer Gelegenheit, arabische Kultur in ihrer lebendigen und vielfältigen Form zu präsentieren und einen unmittelbaren Austausch über Literatur, Kunst, Kalligrafie, Handwerk und Gastfreundschaft zu ermöglichen.
Wo Arena und Majlis aufeinandertreffen
Mit dem Finale in Aachen ging die Saison 2026 der Global Champions Arabians Tour zu Ende. Zu den herausragenden Ergebnissen gehörten der Sieg von Aesar Alwajba als Horse of the Tour 2026, die beiden Goldmedaillen des Al Wajba Stud sowie die Goldmedaille von Dinar Al Shaqab.
Für Der Divan bot die Veranstaltung zugleich die Möglichkeit, arabische Kultur inmitten dieses internationalen Geschehens sichtbar zu machen und einen offenen Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen.
In der Arena setzte das Arabische Pferd seine internationale Erfolgsgeschichte fort. Im Majlis wiederum vermittelten Bücher, Kalligrafie, Textilien und Gastfreundschaft einen weiteren Zugang zu arabischer Kultur.
So begegneten sich in Aachen das Arabische Pferd und die arabische Kultur – und mit ihnen Menschen aus Deutschland und vielen anderen Teilen der Welt.
Die Teilnahme des Der Divan an dieser Veranstaltung zeigt einmal mehr, dass kultureller Austausch an ganz unterschiedlichen Orten entstehen kann. Manchmal beginnt er mit einem Buch, manchmal mit arabischer Kalligrafie, manchmal mit einem Gespräch über ein Pferd – und manchmal ganz einfach damit, dass Menschen an einem gemeinsamen Tisch Platz nehmen.
Von Berlin nach Aachen setzt Der Divan seine Arbeit daran fort, Räume zu schaffen, in denen arabische Kultur und die deutsche sowie internationale Öffentlichkeit einander begegnen – offen, unmittelbar und im Zeichen des Dialogs.



























































































