
Das Böse bei Kant
Der Terminus der kopernikanischen Wende ist zwar im Anschluss an die Vorrede zur 2. Auflage der Kritik der reinen Vernunft …

Okzident und Orient
Konzertlesung aus 101 Nacht und 1001 Nacht
und abendländische Musik der Renaissance
mit der Übersetzerin Claudia Ott & dem Ensemble Palestra Musica
Die weltberühmte Geschichtensammlung 1001 Nacht, die aus Indien über Persien in die arabische Welt wanderte, beflügelt seit Jahrhunderten die Orientfantasien Europas. Zeitgleich mit der Epoche der europäischen Renaissance entstanden in Ägypten und Syrien die arabischen Originalhandschriften, auf die sich die Neuübersetzung von Claudia Ott stützt.
Doch auch der Orient hatte seinen Okzident. Die „kleine Schwester“ von 1001 Nacht, die arabische 101 Nacht, wuchs und gedieh im Westen, also im Maghreb und al-Andalus im heutigen Spanien. Die Übersetzerin Claudia Ott verbindet zusammen mit dem Ensemble Palestra Musica aus Augsburg Geschichten aus beiden arabischen Werken mit spanischer, italienischer und deutscher Renaissancemusik auf Nachbauten von Originalinstrumenten.
BESETZUNG:
Angelika Radowitz: Tenor- und Bassdulcian
Markus Bartholomé: Blockflöten, Alt- und Tenordulcian
Prof. Michael Eberth (München/Augsburg): Clavicytherium
Dr. Claudia Ott (Beedenbostel): Übersetzung und Lesungen
Prof. Dr. Claudia Ott ist Arabistin, Übersetzerin und Musikerin, wurde durch ihre mehrbändige Neuübersetzung des Klassikers Tausendundeine Nacht berühmt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Johann Friedrich von Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis. 2013 war sie für ihre Übersetzung von 101 Nacht, der „kleinen Schwester von 1001 Nacht“, für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Übersetzung“ nominiert, 2025 mit Tausendundeine Nacht. Das Buch der Liebe für den Sheikh Zayed International Award. Sie ist Honorarprofessorin am Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft der Universität Göttingen.
Palestra Musica: Das renommierte Ensemble hat sich der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben und erweckt die glanzvolle Welt der Alten Musik zum Leben. Mit historischen Instrumenten wie Barockvioline, Dulcian und Cembalo entführt uns das Ensemble auf eine klangliche Zeitreise in das 16. und 17. Jahrhundert – virtuos, lebendig und voller historischer Eleganz.
Veranstaltungsdatum: Dienstag, 4. August 2026, 18:00 Uhr
Ort: Der Divan – Das Arabische Kulturhaus (Schützallee 27–29, 14169 Berlin)
Veranstaltungssprachen: Arabisch und Deutsch



Der Terminus der kopernikanischen Wende ist zwar im Anschluss an die Vorrede zur 2. Auflage der Kritik der reinen Vernunft …

Was veranlasst Philosophen und Geisteswissenschaftlern heute, sich mit einem deutschen Philosophen des 18. Jahrhunderts zu beschäftigen? Was motiviert uns, uns …

Die Herkunft prägt die Menschen, auch wenn sie manchmal nicht viel über sie aussagt. Viele europäische Geistesgrössen der Neuzeit stammen …

„Der Mohammedianism unterscheidet sich durch Stolz, weil er, statt der Wunder, an den Siegen und der Unterjochung vieler Völker die …

Lassen Sie mich mit einem Zitat aus einem Werk beginnen, von dem sich die meisten von uns wünschen, dass Kant …

Das Verhältnis von Moral und Gesetz ist Gegenstand endloser Debatten, in denen keine Entscheidung möglich zu sein scheint. DOWNLOAD …

Nach wie vor geht von der Kategorie des Weltbürgerrechts, die Immanuel Kant in zwei späten rechtsphilosophischen Texten eingeführt hat, große …

Wenn wir uns anläßlich eines Jubiläums wie des 300. Geburtstages Immanuel Kants mit dessen Philosophie befassen, fragt es sich, ob …
Schützallee 27-29
14169 Berlin
T.: +49 30 303 227 201
E-Mail: kontakt@derdivan.org